Medizin
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Item Postoperative Fazialisspätparese nach Operationen am Mittelohr(2026) Bielenberg, Max AlexanderKlinische Charakteristika postoperativer Fazialisspätparese (FSP) nach Mittelohroperationen – eine retrospektive, monozentrische Studie anhand 40 Fälle Ziel der Arbeit: Identifizierung möglicher Auslöser postoperativer FSP nach Mittelohr-OPs. Methoden: Retrospektive, monozentrische Studie mit Fällen an einer Klinik (2010-2021). Ergebnisse: Die postoperative FSP trat in dem Zeitraum 2010-2021 in dieser Klinik in einer Häufigkeit von 1,14% (n=40) auf, bezogen auf eine Gesamtzahl von 3.508 Operationen am Mittelohr in o. g. Zeitraum und Klinik. In der Altersgruppe 318 Jahre (Inzidenz 1,24%, n=35) trat die Parese statistisch nicht signifikant häufiger als in der Altersgruppe <18 Jahre auf (Inzidenz 0,81%, n=5; p-Wert: >0.1). Kleine Fallgruppen sind bei der Interpretation zu bedenken. Bezogen auf die Gesamtzahl an durchgeführten Operationen am Mittelohr ist auffällig, dass die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer postoperativen FSP bei TPL Typ I mit 1,60% (n=28) signifikant höher ist als bei 1. TPL Typ III mit oder ohne Mastoidektomie (0,77%, n=11; p-Wert: 0.033), 2. Tympanomastoid-OP mit oder ohne Prothesenimplantation (0,35%, n=4; p-Wert: 0.001), 3. TPL Typ III mit Mastoidektomie (0,36%, n=3; p-Wert: 0.006), 4. TPL Typ III mit oder ohne Mastoidektomie und Tympanomastoid-OP ohne Prothesenimplantation (0,68%, n=12; p-Wert: 0.01) und 5. TPL Typ III mit Mastoidektomie und Tympanomastoid-OP ohne Prothesenimplantation (0,35%, n=4; p-Wert: 0.0001). Das HSV-1-IgM fiel in drei Fällen positiv aus, zwei Fälle waren grenzwertig positiv. Das Anti-VZV-IgM fiel zudem in drei Fällen positiv aus. Neben der Virusreaktivierung sind Auffälligkeiten am Fazialiskanal (n=8), bakterielle Infektionen, direkte Nervenverletzungen (unbemerkt) und intratympanale Kollagene oder blutstillende Zellulose-Schwämme als pathogenetische Faktoren auffällig. Fazit: Die postoperative FSP ist weiterhin nicht abschließend ätiologisch geklärt, hat wahrscheinlich eine multifaktorielle Pathogenese und ist daher weiterhin Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten. Die Mastoidektomie könnte ein protektiver Faktor gegen das Auftreten der postoperativen FSP sein. Das Risiko könnte durch Vermeidung von potentiell auslösenden Faktoren vermindert werden, was Gegenstand zukünftiger wissenschaftlicher Arbeiten sein sollte. Abschließend wurden praktische Empfehlung zur Prävention, Diagnose und Therapie der postoperativen FSP erstellt.Item Die deutsche Version des Care Dependency Questionnaires(2026) Schwab, Sebastian Bruno DavidFragestellung Patient*innen können im Rahmen einer Psychotherapie Abhängigkeit von ihren Therapeut*innen (AvT) entwickeln. Es ist unklar, welchen Einfluss AvT auf den Therapieerfolg hat. Daher wurde der Care Dependency Questionnaire (CDQ) zur Messung der AvT entwickelt. Ziel dieser Arbeit ist die psychometrische und faktorielle Validierung der deutschen Version des CDQ. Material und Methoden Wir verwendeten Datensätze von fünf prospektiven Beobachtungsstudien in ambulanten und tagesklinischen Einrichtungen, um eine explorative Faktorenanalyse (EFA) des CDQ durchzuführen. Wir untersuchten seine psychometrischen Eigenschaften und Korrelationen zwischen ihm und anderen relevanten Variablen. Ergebnisse Wir bezogen 376 Patient*innen in unsere EFA ein, die eine von der Initialversion abweichende faktorielle Struktur ergab. Daher schlugen wir den revidierten CDQ-R12 mit drei Subskalen von jeweils vier Items vor. Der CDQ-R12 ist reliabel (α.= .917) und er korrelierte positiv mit der selbst eingeschätzten AvT (r = .242), der Symptomschwere (r = .481 bzw. .395), der Therapeutischen Allianz (r = .380) und zwischenmenschlichen Problemen (r = .338), während er negativ mit der sozialen Unterstützung assoziiert war (r = -.243) (p jeweils < .01). Patient*innen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung zeigten einen höheren CDQ-R12-Wert als jene mit depressiver Störung (r = .13, p = .013). Diskussion Der CDQ-R12 weist akzeptable psychometrische Eigenschaften auf. Er eignet sich daher zur Erforschung der Frage, welchen Einfluss AvT auf den Erfolg von Psychotherapie hat. Der CDQ-R12 wurde in dieser Form zum ersten Mal in einer Studie untersucht, welche Pilotcharakter hat. Daher sollten unsere Ergebnisse durch den Anschluss weiterer Untersuchungen überprüft werden.Item In vitro Studie zur Wirkung des Platelet-Rich Plasma (PRP) und Platelet-Rich Fibrin (PRF) auf die Zellmigration und -adhäsion an Titanoberflächen unter Einfluss der antiresorptiven Bisphosphonat-Therapie(2026) Herbst, NeleDie Bisphosphonat-assoziierte Osteonekrose des Kiefers (BRONJ) gilt als schwerwiegende Nebenwirkung der Therapie mit Bisphosphonaten, welche bei knochenresorptiven Erkrankungen wie beispielsweise Osteoporose und Knochenmetastasen eingesetzt werden. Die Therapie der BRONJ gilt als komplex und ist noch nicht zufriedenstellend erforscht. Es stellt sich die Frage, ob sich thrombozytenreiches Plasma (PRP) und thrombozytenreiches Fibrin (PRF) aufgrund eines erhöhten Anteils an Wachstumsfaktoren positiv auf die Zellheilung oder das Anwachsen von notwendigen Zahnimplantaten auswirken und dadurch der Ausbildung und Ausprägung einer BRONJ entgegenwirken. Dieser Hypothese wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen. Zunächst wurden verschiedene Inkubationsmethoden des PRP und PRF in Bezug auf ihren Gehalt an Wachstumsfaktoren in ELISA-Tests verglichen und die Ansätze mit dem höchsten Gehalt für die weiteren Versuche ausgewählt. Als Vertreter der gingivalen Zellen wurden Osteoblasten und Fibroblasten auf ihre Migration und Proliferation unter Zugabe dieser ausgewählten Ansätze von PRP, PRF und Bisphosphonaten getestet. Zur Auswertung wurden Migrationsassays, RTCA und MTT-Tests genutzt, um die Migration und Proliferation der Zellen zu untersuchen. Im nächsten Schritt erfolgte die Beimpfung der enossalen Implantate aus Titan mit Osteoblasten, PRP, PRF und Bisphosphonaten in verschiedenen Ansätzen. Mithilfe eines Wash-Assays wurden die jeweils anhaftenden Osteoblasten gezählt. Die Auswertung der an den Zahnimplantaten angehafteten Zellen bezüglich ihrer Zellmorphologie erfolgte durch eine Rasterelektronenmikroskopie. Im Migrationsassay zeigte sich ein signifikanter Anstieg des Verschlusses der zellfreien Zone der Osteoblasten bei der Beimpfung mit PRP und PRF im Vergleich zur Negativkontrolle. Diese Thrombozytenderivate minderten ebenso den negativen Effekt von Bisphosphonaten auf beide Zelllinien. Des Weiteren verbesserten sich auch die Lebensfähigkeit und Proliferation der Zellen innerhalb der ersten 24 h. Besonders PRF reduzierte den negativen Effekt von Bisphosphonaten auf die Zellproliferation. PRF förderte die Migration der Fibroblasten stärker als die der Osteoblasten. PRP hatte hingegen einen geringeren Effekt auf die Migration der Osteoblasten. Die verminderte Osteoblastenanhaftung an die Implantatoberflächen durch den Einsatz von Bisphosphonaten wurde durch die Verwendung von PRP und PRF gesteigert. In der Rasterelektronenmikroskopie zeigte sich eine verbesserte Zellmorphologie. Es konnte gezeigt werden, dass Bisphosphonate die Migration und Proliferation gingivaler Zellen reduzieren und die Osteoblastenadhäsion auf Zahnimplantatoberflächen verringern. Die Nutzung von PRP und PRF zeigte positive Auswirkungen auf das Verhalten von Osteoblasten und Fibroblasten unter Bisphosphonateinfluss und erhöhte gleichzeitig die Adhäsion von mit Bisphosphonaten behandelten Osteoblasten auf Implantatoberflächen. Folglich kann eine Behandlung mit PRP und PRF eine positive Auswirkung auf die Therapie der BRONJ haben. Die Thrombozytenderivate können aufgrund der gesteigerten Knochenanlagerung die Nutzung von enossalen Implantaten bei einer BRONJ verbessern. PRF hatte dabei eine größere Auswirkung als PRP.Item Chirurgisches Outcome der Rekonstruktion des rechtsventrikularen Ausflusstrakts bei Kindern(2026) Kazakbaev Atogozievic`, IliazbekZusammenfassung Das Ziel dieser Studie bestand darin, die transanuläre und Nicht-transanuläre Patch-Technik sowie Contegra- und Hancock-Conduits bei Patienten mit angeborenen konotrunkalen Herzfehlern miteinander zu vergleichen. Als Endpunkte wurden die Reinterventionsrate, die Zeit bis zur Reintervention, der Grund für die Reintervention sowie das Langzeitüberleben definiert. Darüber hinaus wurden unabhängige Prädiktoren für eine Reintervention analysiert. Insgesamt 99 Patienten erfüllten die Einschlusskriterien. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 3,8 Jahre (Spanne: 0–16,2 Jahre). Von den 99 Patienten erhielten 34 Patienten (34,3%) eine Rechtsventrikuläre Ausflusstrack-Rekonstruktion mittels transanulärem Patch-Technik, 49 Patienten (49,5%) mittels Contegra, und jeweils acht Patienten (8,08%) mittels Hancock-Conduit und Nicht-transanulärem Patch -Technik. Insgesamt war bei 69 (70,4%) der 99 Patienten eine Reintervention nach der primären Korrekturoperation erforderlich. Die mediane Zeit bis zur Reintervention lag für alle 69 Patienten bei 9,2 Monaten (Spanne: 0,3–142,2 Monate). Die Nicht-transanuläre Patch-Technik sowie die Contegra-Gruppe presentierten eine kurzere Reinterventionszeit von 6,4 Monaten bzw. 6,8 Monaten, obwohl die Gründe für die Reintervention unterschiedlich waren. Im Gegensatz dazu wiesen die transanuläre Patch-Technik und die Hancock-Gruppe längere Reintervetionszeiten von 11,5 bzw. 11,8 Monaten auf, verbunden mit postoperativer pulmonaler Klappeninsuffizienz und Re-Stenosen an der linken/rechten Pulmonalarterie. Zudem wiesen die Patienten der Hancock-Gruppe im Vergleich zu den anderen Gruppen ein statistisch signifikant höheres Gewicht, größere Körpermaße und ein höheres Lebensalter auf (p<0,05). In der Nicht-transanuläre Patch-Technik war die Reintervention bei allen Patienten (100%) erdorderlich. In der Cox-Regression wurden die Transposition der großen Gefäße mit subpulmonalem Ventrikelseptumdefekt sowie der Z.Score der linken Pulmonalarterie als Risikofaktor für eine Renintervnetion identifiziert. Zusammenfassend zeigte die Nicht-transanuläre Patch-Technik erhöhtes Risiko für eine Reintervention. Bei hypoplastischen linken/rechten Pulmonalarterie sollte auf Conterga, Hancok-Conduits verzichtet werden, und die Nicht-transanuläre Technik bevorzugt werden, sofern die trikuspide Pulmonalklappe ist. Dies reduziert das Risiko für eine postoperative Pulmonalklappeninsuffizienz nach transanuläre Patch-Technik mit potenziellem langfristigem rechtsventrikulärem Schaden.Item Item Impact of environment and genetics on the pathogenesis of non-communicable inflammatory skin diseases(2026) Mousavi, Seyed SadeghChronic non-communicable inflammatory skin diseases (CNISDs), including psoriasis, hidradenitis suppurativa, and autoimmune blistering diseases, represent a major and increasing global health burden. These disorders arise from complex interactions between genetic susceptibility, environmental exposures, and dysregulated immune responses. Although targeted biologic therapies have transformed clinical management, the upstream mechanisms that initiate and sustain chronic cutaneous inflammation remain incompletely understood. This cumulative dissertation aimed to elucidate key determinants of CNISD pathogenesis by integrating epidemiological analysis, genetic discovery, and mechanistic immunological studies. First, a large-scale real-world data analysis using electronic health records from the TriNetX network examined the relationship between obesity and the risk of chronic inflammatory diseases. In a cohort comprising more than three million individuals, obesity was associated with a significantly increased risk for a broad spectrum of inflammatory conditions, including several dermatological diseases. These findings highlight obesity as a systemic and potentially modifiable driver of immune dysregulation and chronic inflammation. Second, a forward genetics approach in a murine model of Aldara-induced psoriasiform dermatitis identified Itga11, encoding integrin α11, as a previously unrecognized genetic modulator of inflammatory skin disease. Functional studies demonstrated that Itga11 deficiency attenuates skin inflammation, reduces immune cell infiltration, and alters extracellular matrix remodeling, implicating fibroblast-mediated tissue architecture as a critical regulator of immune responses in the skin. Third, the functional role of interferon-γ (IFN-γ) in epidermolysis bullosa acquisita (EBA) was investigated using an antibody-transfer mouse model. Pharmacological inhibition of IFN-γ significantly reduced disease severity and neutrophil recruitment, demonstrating that IFN-γ promotes autoantibody-mediated cutaneous inflammation. Together, these studies demonstrate that CNISDs are driven by the interplay of systemic metabolic factors, genetic modifiers, and local immune mechanisms. By combining population-scale analyses with experimental models, this work provides new insights into disease pathogenesis and identifies potential avenues for therapeutic intervention targeting metabolic, stromal, and immunological pathways.Item Textstruktur und Titel von Originalarbeiten in medizinischen Fachzeitschriften(2026) Heßler, NicoleItem Zusammenhang zwischen Körperfettverteilung und funktionellen Ruhenetzwerken des Gehirns bei Männern(2025) Schulz, StephanieItem Einfluss genetisch gesenkter Ceramid-Spiegel durch Einführung der lace8 -Mutation auf den pink1-Phänotyp von Drosophila melanogaster(2026) Rohr, Jonas LaurinDas PINK1-assoziierte Parkinson-Syndrom geht mit mitochondrialer Dysfunktion, oxidativem Stress und gestörter mitochondrialer Qualitätskontrolle einher. Gleichzeitig rückt der Sphingolipidstoffwechsel zunehmend in den Fokus neurodegenerativer Erkrankungen. Ceramid erscheint als zentrales Bestandteil des Sphingolipidstoffwechsels besonders relevant, da es mitochondriale Funktionsparameter, apoptotische Signalwege und die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies beeinflusst und damit zentrale pathophysiologische Mechanismen berührt, die auch im Kontext einer PINK1-Dysfunktion eine Rolle spielen. Ziel dieser Arbeit war es zu untersuchen, ob eine genetische Reduktion der Ceramid-Synthese den pink1-Phänotyp in Drosophila melanogaster moduliert. Hierzu wurde die hypomorphe lace8-Mutation, die die Aktivität der Serin-Palmitoyltransferase reduziert, in pink1-mutante Fliegen eingeführt. Anschließend wurden Parameter der mitochondrialen Funktion und des oxidativen Stresses analysiert. Die Reduktion der Ceramid-Synthese führte zu erhöhter ATP-Produktion, verbesserter Flugfähigkeit, gesteigerter Komplex-I-Aktivität, verminderter ROS-Produktion und reduzierter mitochondrialer Aggregation. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine Senkung der Ceramid-Spiegel wesentliche Aspekte der mitochondrialen Dysfunktion im pink1-Phänotyp abschwächen kann. Der Ceramid-Stoffwechsel stellt damit einen potenziell relevanten Modulator PINK1-assoziierter mitochondrialer Pathomechanismen dar.Item Item Potenzielle Auswirkungen einer Mobilen Stroke Unit auf Schlaganfallpatientinnen und -patienten mit Rekanalisationstherapien(2025) Tiemann, SusannaHintergrund und Ziel: Eine Mobile Stroke Unit (MSU) verkürzt die Zeit bis zur Schlaganfallbehandlung, indem sie die Thrombolyse bereits vor Ort ermöglicht und Sekundärtransporte vermeidet. Aufgrund dieses Vorteils gegenüber dem konventionellen Rettungsdienst empfehlen aktuelle Leitlinien eine regionale Evaluation der MSU-Implementierung. Methoden: In einer deskriptiven Studie wurden die Versorgungswege von Patientinnen und Patienten, die einen Sekundärtransport zur mechanischen Thrombektomie benötigten, anhand individueller Patientendaten rekonstruiert – in einer dänischen Region (n = 122) und einer angrenzenden deutschen Region (n = 80). Relevante Zeitpunkte umfassten die Ankunftszeiten (am Einsatzort, im erstversorgenden Krankenhaus, im Thrombektomiezentrum) sowie den Beginn der Akuttherapie. Für jede Region wurde ein optimaler MSU-Standort bestimmt. Die daraus resultierenden Zeitgewinne wurden in vermiedene disability-adjusted life years (DALYs) übersetzt. Ergebnisse: Für beide Regionen ergab sich ein optimaler MSU-Standort mit einer medianen Fahrzeit von 35 Minuten zum Patienten. In der deutschen Region betrugen die Zeitgewinne (Median [Q1; Q3]) 7 Minuten (−15; 31) für die Thrombolyse und 35 Minuten (15; 61) für die Thrombektomie. In der dänischen Region lagen die entsprechenden Zeitgewinne bei 20 Minuten (8; 30) bzw. 43 Minuten (25; 66). Unter der Annahme von 28 Thrombektomien und 52 Thrombolysen pro Jahr würden dadurch in der deutschen Region 9,4 DALYs pro Jahr vermieden, was ein jährliches Netto-Budget für eine MSU von 0,8 Mio. PPP-Dollar rechtfertigt. In der dänischen Region würden 17,7 DALYs vermieden, was ein jährliches Netto-Budget von 1,7 Mio. PPP-Dollar rechtfertigt. Schlussfolgerung: Die Effekte einer MSU lassen sich anhand individueller Patientenpfade berechnen und spiegeln Unterschiede in der Krankenhausinfrastruktur zwischen Dänemark und Deutschland wider.Item Mammakarzinom der älteren Patientin(2026) Jost, NataschaItem Intracurriculare Faktoren, die die Fachgebietswahl Medizinstudierender beeinflussen(2026) Schoon, Birte InkenItem Regulation of IgE and IgG antibodies in the context of murine food allergies(2026) Freye, Sarah-MariaBackground: IgE-mediated food allergy is a common disease affecting up to one tenth of the population, especially in industrialized nations, and provoking symptoms that range from mild skin manifestations to life-threatening anaphylaxis. Curative and preventive treatment is very limited, creating a danger for the patients and an economic burden for the patients and their stakeholders. Therefore, an advanced knowledge of immunological mechanisms which could serve as a future treatment target is necessary. A promising target is the ratio of the immunoglobulins IgE and IgG4 in humans, or respectively IgE and IgG1 in mice. Several studies describe that sensitized but tolerant patients presented a higher ratio of food-specific IgG4 to IgE as opposed to food allergic patients. Hence, it is of great interest to understand which factors influence the ratio of these immunoglobulins, contributing to a more allergy-releasing or allergy-protective immune response. Objective: This thesis aims to evaluate the impact of B cell receptor (BCR) signaling strength, differential IL-4 and glucose levels on the ratio of membrane-bound and secreted IgE and IgG1 in murine B cell cultures. Methods: The experiments are based on an in vitro B cell culture system that mimics a T cell-dependent germinal center reaction: splenic B cells from BALB/c mice were co-cultured with cells from the feeder cell line 40 LB and stimulated with cytokines and, if applicable, F(ab’)2 fragments of anti-Ig antibodies, among others. The frequencies of IgE- and IgG1-expressing cells were evaluated by flow cytometry, the secretion of these antibodies by ELISA and the class switch recombination generating these antibodies by semiquantitative analysis of switch circles. Results: Calcium flux experiments revealed that F(ab’)2 fragments of anti-IgM and anti-Ig kappa antibodies could serve as a model for different BCR signaling strengths. Flow cytometric analysis of IgE+ and IgG1+ B cells and plasmablasts showed that stimulation with both F(ab’)2 fragments decreased the frequencies of these isotype-switched cells. The ratio of IgE+ to IgG1+ B cells diminished with increased BCR signaling which was similar for BCR stimulation with F(ab’)2 fragments of anti-IgM and anti-Ig kappa antibodies. In contrast, increasing concentrations of IL-4 or glucose in cell cultures raised the ratio of IgE/IgG1. Conclusion: In our germinal center model, the stimulation of the BCR with F(ab’)2 fragments of anti-Ig antibodies selectively inhibited the formation of IgE+ B cells and plasmablasts more strongly than that of IgG1+ cells. The strength of this inhibition corresponded to the BCR signaling strength. Semiquantitative analysis of switch circles showed that indirect class switching from IgM to IgG1 to IgE was the principal mechanism of IgE+ B cell generation in our cell culture system. IL-4 and glucose levels seemed to influence the IgE/IgG1 ratio, too. All in all, these findings suggest that complex B cell-extrinsic environmental stimuli differently influence the generation of IgG1- vs. IgE-switched cells, even though Th2-cytokines, especially IL-4, promote switching to both isotypes.