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Aktuellste Veröffentlichungen

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Diskurse mit anderen Augen sehen – AR-gestützte Beteiligungssysteme in kommunalen politischen Diskursen
(2025) König, Florian
Digitale Beteiligungsformate spielen eine immer wichtigere Rolle in der kommunalen Bürgerbeteiligung, indem sie Einwohner und Interessengruppen einbinden und lokales Wissen nutzen. Zentrale Herausforderungen bestehen darin, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und Beteiligungsprozesse zugänglich zu gestalten. Visualisierungen – insbesondere Augmented Reality (AR) – bieten Potenzial, um räumliche und abstrakte Informationen greifbarer zu machen. Diese Arbeit untersucht, wie eine mobile AR-Anwendung gestaltet werden kann, um Bürger aktiv in Beteiligungsprozesse der Stadtplanung einzubeziehen. Dazu wurde eine mobile AR-App systematisch konzipiert, iterativ in einem menschenzentrierten Prozess entwickelt und hinsichtlich ihrer Gebrauchstauglichkeit evaluiert. In einer randomisierten kontrollierten Laborstudie wurde sie mit einem analogen Beteiligungswerkzeug verglichen, um zu analysieren, inwiefern sie das Verständnis räumlicher Informationen sowie das Einbringen eigener Vorschläge unterstützt und welche Auswirkung der AR-Einsatz auf den Diskurs, die wahrgenommene Arbeitsbelastung sowie die Beteiligungsbereitschaft hat. Abschließend wurden basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen allgemeine Empfehlungen für die nutzerzentrierte Gestaltung und den nachhaltigen Einsatz von AR in Beteiligungsprojekten abgeleitet. Die Ergebnisse zeigen, dass die entwickelte AR-App Nutzende dabei unterstützt, sich mit Beteiligungsprojekten auseinanderzusetzen, räumliche Informationen zu erfassen und eigene Vorschläge einzubringen. Augmented Reality zeigt Potenzial, die Beteiligungsbereitschaft zu steigern und vielfältigere Vorschläge zu fördern. In der vorliegenden Untersuchung ließen sich jedoch keine signifikanten Unterschiede gegenüber einem analogen Werkzeug belegen. Dennoch liefert die Arbeit wertvolle Erkenntnisse zur Gestaltung gebrauchstauglicher AR-Anwendungen für die Bürgerbeteiligung. Sie verdeutlicht, dass AR das Potenzial hat, Beteiligungsprozesse zu bereichern, wenn technologische, nutzerzentrierte und organisatorische Faktoren optimal aufeinander abgestimmt werden. Damit trägt die Arbeit zur Forschung im Bereich Mensch-Computer-Interaktion (HCI) bei, indem sie nutzerzentrierte Gestaltungsprinzipien für AR-basierte Beteiligungswerkzeuge entwickelt, umsetzt und im Rahmen eines Mixed-Methods-Ansatzes empirisch evaluiert. Der Beitrag liegt insbesondere in der systematischen Erprobung, wie AR-basierte Beteiligungswerkzeuge gestaltet sein sollten, um Beteiligung verständlich, zugänglich und wirksam zu unterstützen. Die Ergebnisse bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für zukünftige Studien zur digitalen Beteiligung.
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Die forcierte Vitalkapazität Frühgeborener
(2026) Riesenhuber, Konrad
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Die Rolle des Haarfollikels in Antikörpertransfer induzierter Epidermolysis bullosa acquisita
(2026) Fokuhl, Ayleen
Die Epidermolysis bullosa acquisita (EBA) ist eine blasenbildende, autoimmun bedingte Hauterkrankung, gekennzeichnet durch Autoantikörper gegen Kollagen Typ VII. Es kommt an der dermo-epidermalen Junktionszone unter Beteiligung neutrophiler Granulozyten und der Aktivierung des Komplementsystems zu der charakteristischen subepidermalen Blasenbildung. Haarfollikel (HF) gehören zu den immunprivilegierten Geweben und durchlaufen lebenslang den Haarfollikelzyklus, der durch Aufbau- (Anagen), Abbau- (Katagen) und Ruhephase (Telogen) gekennzeichnet ist. In Nude-Mäusen fiel im EBA-Mausmodell auf, dass Läsionen bevorzugt an Hautarealen auftraten, an denen HF in unterschiedlichen Phasen des Haarfollikelzyklus nebeneinander lagen (bisher unveröffentlicht). Nude-Mäuse weisen einen Keratinisierungsdefekt auf, weshalb sie phänotypisch nackt erscheinen. Hairless-Mäuse sind charakterisiert durch eine normale HF-Morphogenese. Die HF treten jedoch nicht in den Haarfollikelzyklus ein, sie degenerieren. Unter Verwendung dieser Mausstämme sollte in dieser Arbeit der Einfluss des HF auf die Induktion experimenteller EBA näher charakterisiert werden. Es konnte gezeigt werden, dass in Hairless-Mäusen durch Antikörpertransfer EBA induziert werden kann. Die von Läsionen betroffene Körperoberfläche ist sowohl in Nude-Mäusen als auch in Hairless-Mäusen signifikant niedriger als in behaarten Wurfgeschwistern (behaarte WG). Die oberflächliche Körpertemperatur, gemessen auf der Haut, zeigt zwischen Hairless- und Nude-Mäusen im Vergleich zu behaarten WG keinen signifikanten Unterschied – eine Beeinflussung des Clinical Score durch den entzündungshemmenden Effekt von Kälte, erscheint daher unwahrscheinlich. Die Anlagerung des pathogenen IgG entlang der dermalen Zysten der Hairless-Mäuse führt zu einer nach außen unsichtbaren Entzündungsreaktion in der Haut und kann zu dem niedrigeren Clinical Score beitragen. Ergänzende Zytokinanalysen am Serum der Nude-Mäuse legen nahe, dass der Thymusdefekt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Induktion der EBA in Nude-Mäusen spielt. Abschließend kann ein Einfluss des HF und des Immunprivilegs auf die Ausprägung der EBA in den untersuchten Mäusen nicht ausgeschlossen werden. Zur Klärung der Rolle des HF müssen weitere Untersuchungen an den Mausstämmen unter Berücksichtigung der einzelnen Phasen des HF und des Immunprivilegs erfolgen.
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Evaluation von Einflussfaktoren auf die Wundheilung
(2026) Seebauer, Christian
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Retrospektive Analyse zur Effektivität und zum Nebenwirkungsprofil von Rituximab bei Pemphigoid-Erkrankungen
(2026) Bamberger, Florian
Fragestellung: Pemphigoid-Erkrankungen sind durch Autoantikörper gegen Strukturkomponenten der dermo-epidermalen Junktionszone mit resultierender subepidermaler Blasenbildung charakterisiert. Die betroffenen Areale variieren, wobei sich eine Beteiligung der Haut oder hautnahen Schleimhäute zeigen kann. Unbehandelt können diese Erkrankungen zu Komplikationen führen wie Gewichtsabnahme mit Malnutrition (orale Läsionen), Dyspnoe (laryngeale/tracheale Läsionen), Sehstörungen bis zur Erblindung (okuläre Beteiligung) oder durch Superinfektionen und Flüssigkeitsverlust des Körpers potentiell tödlich verlaufen. Kortikosteroide und konventionelle Immunsuppressiva haben sich in der Therapie von Pemphigoid-Erkrankungen etabliert, weisen jedoch häufig ein ungünstiges Nebenwirkungsprofil auf. Der Anti-CD20-Antikörper Rituximab (RTX) zeigte in aktuellen Kohortenstudien als adjuvante Therapie vielversprechende Ergebnisse bei therapierefraktären Verläufen, wobei für präzisere Empfehlungen weitere Studien benötigt werden. Ziel dieser Dissertation ist es, einen Beitrag zur Bewertung der Effektivität und des Sicherheitsprofils von RTX bei Pemphigoid-Erkrankungen zu leisten. Material und Methoden: Es wurden retrospektiv die Krankheitsverläufe aller Pemphigoid-Patienten ausgewertet, die zwischen 2008 und 2019 in der Dermatologie der Universität zu Lübeck mit RTX behandelt wurden und ein mindestens 5-monatiges Follow-up aufwiesen. Die Analyse umfasste das klinische Outcome, die Dynamik ausgewählter Blutparameter (Leukozyten, Lymphozyten, C-reaktives Protein, Leberenzyme) sowie aufgetretene unerwünschte Ereignisse. Für eine Subgruppe konnte eine Auswertung des Mucous Membrane Pemphigoid Disease Area Index (MMPDAI) Activity Scores erfolgen. Ergebnisse: Es wurden 22 Pemphigoid-Patienten mit einer medianen Follow-up-Zeit von 30 Monaten identifiziert. In allen Fällen wurde RTX als adjuvante Therapie eingesetzt. Sechs Monate nach der RTX-Therapie wiesen 68 % der Patienten eine klinische Verbesserung der Krankheitsaktivität auf, welches sich ebenfalls anhand einer statistisch signifikanten Reduktion des MMPDAI Activity Scores zeigte (p = 0,0073). Die Blutparameteranalyse ergab keine signifikanten Ergebnisse, ausgenommen von Unterschieden in der Lymphozytenzahl zwischen Pemphigoid- und Pemphigus-Patienten (p = 0,0334). Es zeigte sich kein Anstieg der Gesamtinfektionsrate nach der RTX-Therapie. Bei separater Auswertung der Atemwegsinfektionen wurde eine leichte Zunahme innerhalb eines Jahres nach der RTX-Gabe beobachtet (vor RTX: 5/18 Patienten vs. nach RTX: 7/22 Patienten). Diskussion: Ein Großteil des untersuchten Patientenkollektivs zeigte nach der RTX-Therapie eine Verminderung der Krankheitsaktivität bei einem insgesamt günstigen Sicherheitsprofil. Diese Beobachtungen stimmen weitestgehend mit den Ergebnissen aktueller Studien überein, wobei zur Validierung sowie für präzisere Empfehlungen zu RTX-Therapieregimen und spezifischen Pemphigoid-Subtypen zukünftige klinische Studien benötigt werden.
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Episodische und semantische Gedächtnisbildung im Schlaf
(2025) Dehn, Kathrin Fredericke
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Quantitative evaluation and digitalization of elastic fibers in thoracic aortic aneurysms
(2025) Ranabhat, Pramod
Introduction: In this study, we initially conducted a quantitative analysis of aortic tissues using conventional histopathologic grading methods. Subsequently, we established a computer-based digitalized semiautonomous image processing pipeline to segment and enhance the principal features of tissue changes, focusing mainly on the qualities of elastic fibers. Methods: The study collected aortic dilation specimens from 21 patients with a bicuspid aortic valve (mean age, 49,4 ± 14.5 years; aortic diameter, 51.8 ± 7.5 mm), 12 patients with a normal aortic valve (mean age, 64.1 ± 8.6 years; aortic diameter, 53.6 ± 4.0 mm), 3 patients with Marfan syndrome (mean age, 37.1 ± 19.5 years; aortic diameter, 51.5 ± 4.9 mm), and 3 donors (cadaver controls; mean age, 82.0 ± 5.0 years). Tissue samples were fixed in a formalin-buffered solution and prepared for staining with hematoxylin and eosin, Elastica van Gieson, and Alcian blue/van Gieson. Fibrosis, atherosclerosis, medionecrosis, cystic medial necrosis, smooth muscle cell orientation, elastic fragmentation, and inflammation were graded. Histological images were obtained using the conventional method through microscopic observation. Illumination was corrected by low-pass and median filtering, and staining intensity was estimated by k-means clustering in the Commission Internationale de l'Eclairage L*a*b* (CIELAB) color space. Segmented elastic fibers were then corrected by morphological filters to remove artifacts and join dissected fiber segments. Finally, the minimal between-fiber distance was averaged over columns (width, 120px), and the average number of elastic fiber segments was calculated. The accuracy (specificity and sensitivity) of digitalization was calculated among the study groups. Results: The average number of fibers per area (p = 0.019) and the average distance of fibers per area (p = 0.0015) differed significantly among the study groups. The average grading of the pathological conditions showed no statistical correlation within the groups. There was a significant correlation between the degree of elastic fragmentation observed microscopically and the average number of fibers (p = 0.044) and the average distance between fibers (p = 0.026) analyzed digitally. The elastic fiber fragmentation was seen as the most prominent feature. The area under the curve was 0.698 in the bicuspid aortic valve group, indicating a high number of fibers; therefore, the model can predict whether a bicuspid aortic valve or another valve is present. This result was significant (P < 0.05). Discussion: Our study compared the conventional method involving microscopic observation and computer-based digitalization. We established a semiautonomous image processing pipeline to segment and enhance the principal features of tissue changes, with a focus mainly on the qualities of elastic fibers. The digitalized method opens new possibilities of analyzing numerous histological slides in a short period. Furthermore, it presents the possibility of performing intraoperative tissue analysis in patients undergoing cardiovascular surgery. Conclusion: This study demonstrates the potential of combining traditional histopathological techniques with advanced digitalized analysis to improve the accuracy and efficiency of evaluating aortic tissue changes. The digitalized method not only complements conventional methods but also offers a more objective and reproducible assessment, highlighting its applicability in clinical and intraoperative settings.

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