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Potenzielle Auswirkungen einer Mobilen Stroke Unit auf Schlaganfallpatientinnen und -patienten mit Rekanalisationstherapien

dc.affiliation.instituteKlinik für Neurologie
dc.contributor.authorTiemann, Susanna
dc.contributor.refereeRoyl, Georg
dc.contributor.refereeWaldmann, Annika
dc.date.accepted2026-04-14
dc.date.accessioned2026-05-13T13:03:22Z
dc.date.available2026-05-13T13:03:22Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstractHintergrund und Ziel: Eine Mobile Stroke Unit (MSU) verkürzt die Zeit bis zur Schlaganfallbehandlung, indem sie die Thrombolyse bereits vor Ort ermöglicht und Sekundärtransporte vermeidet. Aufgrund dieses Vorteils gegenüber dem konventionellen Rettungsdienst empfehlen aktuelle Leitlinien eine regionale Evaluation der MSU-Implementierung. Methoden: In einer deskriptiven Studie wurden die Versorgungswege von Patientinnen und Patienten, die einen Sekundärtransport zur mechanischen Thrombektomie benötigten, anhand individueller Patientendaten rekonstruiert – in einer dänischen Region (n = 122) und einer angrenzenden deutschen Region (n = 80). Relevante Zeitpunkte umfassten die Ankunftszeiten (am Einsatzort, im erstversorgenden Krankenhaus, im Thrombektomiezentrum) sowie den Beginn der Akuttherapie. Für jede Region wurde ein optimaler MSU-Standort bestimmt. Die daraus resultierenden Zeitgewinne wurden in vermiedene disability-adjusted life years (DALYs) übersetzt. Ergebnisse: Für beide Regionen ergab sich ein optimaler MSU-Standort mit einer medianen Fahrzeit von 35 Minuten zum Patienten. In der deutschen Region betrugen die Zeitgewinne (Median [Q1; Q3]) 7 Minuten (−15; 31) für die Thrombolyse und 35 Minuten (15; 61) für die Thrombektomie. In der dänischen Region lagen die entsprechenden Zeitgewinne bei 20 Minuten (8; 30) bzw. 43 Minuten (25; 66). Unter der Annahme von 28 Thrombektomien und 52 Thrombolysen pro Jahr würden dadurch in der deutschen Region 9,4 DALYs pro Jahr vermieden, was ein jährliches Netto-Budget für eine MSU von 0,8 Mio. PPP-Dollar rechtfertigt. In der dänischen Region würden 17,7 DALYs vermieden, was ein jährliches Netto-Budget von 1,7 Mio. PPP-Dollar rechtfertigt. Schlussfolgerung: Die Effekte einer MSU lassen sich anhand individueller Patientenpfade berechnen und spiegeln Unterschiede in der Krankenhausinfrastruktur zwischen Dänemark und Deutschland wider.
dc.identifier.urihttps://epub.uni-luebeck.de/handle/zhb_hl/3650
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:841-2026051302
dc.language.isode
dc.subjectMSU
dc.subjectMobile Stroke Unit
dc.subjectSchlaganfall
dc.subjectThrombektomie
dc.subjectThrombolyse
dc.subjectRekanalisation
dc.subject.ddc610
dc.titlePotenzielle Auswirkungen einer Mobilen Stroke Unit auf Schlaganfallpatientinnen und -patienten mit Rekanalisationstherapien
dc.title.alternativeeine dänisch-deutsche Analyse
dc.typethesis.doctoral

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