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Chirurgisches Outcome der Rekonstruktion des rechtsventrikularen Ausflusstrakts bei Kindern

dc.affiliation.instituteKlinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie
dc.contributor.authorKazakbaev Atogozievic`, Iliazbek
dc.contributor.refereeEnsminger, Stephan
dc.contributor.refereeWenzel, Folker
dc.contributor.refereeFrielitz-Wagner, Isabel Viola
dc.date.accepted2026-05-13
dc.date.accessioned2026-06-01T09:50:12Z
dc.date.available2026-06-01T09:50:12Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractZusammenfassung Das Ziel dieser Studie bestand darin, die transanuläre und Nicht-transanuläre Patch-Technik sowie Contegra- und Hancock-Conduits bei Patienten mit angeborenen konotrunkalen Herzfehlern miteinander zu vergleichen. Als Endpunkte wurden die Reinterventionsrate, die Zeit bis zur Reintervention, der Grund für die Reintervention sowie das Langzeitüberleben definiert. Darüber hinaus wurden unabhängige Prädiktoren für eine Reintervention analysiert. Insgesamt 99 Patienten erfüllten die Einschlusskriterien. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 3,8 Jahre (Spanne: 0–16,2 Jahre). Von den 99 Patienten erhielten 34 Patienten (34,3%) eine Rechtsventrikuläre Ausflusstrack-Rekonstruktion mittels transanulärem Patch-Technik, 49 Patienten (49,5%) mittels Contegra, und jeweils acht Patienten (8,08%) mittels Hancock-Conduit und Nicht-transanulärem Patch -Technik. Insgesamt war bei 69 (70,4%) der 99 Patienten eine Reintervention nach der primären Korrekturoperation erforderlich. Die mediane Zeit bis zur Reintervention lag für alle 69 Patienten bei 9,2 Monaten (Spanne: 0,3–142,2 Monate). Die Nicht-transanuläre Patch-Technik sowie die Contegra-Gruppe presentierten eine kurzere Reinterventionszeit von 6,4 Monaten bzw. 6,8 Monaten, obwohl die Gründe für die Reintervention unterschiedlich waren. Im Gegensatz dazu wiesen die transanuläre Patch-Technik und die Hancock-Gruppe längere Reintervetionszeiten von 11,5 bzw. 11,8 Monaten auf, verbunden mit postoperativer pulmonaler Klappeninsuffizienz und Re-Stenosen an der linken/rechten Pulmonalarterie. Zudem wiesen die Patienten der Hancock-Gruppe im Vergleich zu den anderen Gruppen ein statistisch signifikant höheres Gewicht, größere Körpermaße und ein höheres Lebensalter auf (p<0,05). In der Nicht-transanuläre Patch-Technik war die Reintervention bei allen Patienten (100%) erdorderlich. In der Cox-Regression wurden die Transposition der großen Gefäße mit subpulmonalem Ventrikelseptumdefekt sowie der Z.Score der linken Pulmonalarterie als Risikofaktor für eine Renintervnetion identifiziert. Zusammenfassend zeigte die Nicht-transanuläre Patch-Technik erhöhtes Risiko für eine Reintervention. Bei hypoplastischen linken/rechten Pulmonalarterie sollte auf Conterga, Hancok-Conduits verzichtet werden, und die Nicht-transanuläre Technik bevorzugt werden, sofern die trikuspide Pulmonalklappe ist. Dies reduziert das Risiko für eine postoperative Pulmonalklappeninsuffizienz nach transanuläre Patch-Technik mit potenziellem langfristigem rechtsventrikulärem Schaden.
dc.identifier.urihttps://epub.uni-luebeck.de/handle/zhb_hl/3665
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:841-2026060102
dc.language.isode
dc.subjectRVOTO
dc.subjectRVOT-Rekonstruktion
dc.subjectContegra
dc.subjectHancock
dc.subjectTAP
dc.subjectNicht-TAP
dc.subjectFallotische Tetralogie
dc.subjectKonotrunkale angeborene Herzfehler
dc.subject.ddc610
dc.titleChirurgisches Outcome der Rekonstruktion des rechtsventrikularen Ausflusstrakts bei Kindern
dc.typethesis.doctoral

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