Untersuchung der Eye-Tracking und Virtual-Reality- Technik mittels VR-Brille in der Diagnostik leichter Schädel-Hirn-Traumata

dc.affiliation.instituteKlinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
dc.contributor.authorSikorski, Felix Wolfgang
dc.contributor.refereeSchulz, Arndt-Peter
dc.contributor.refereeGille, Justus
dc.contributor.refereeRasche, Dirk
dc.date.accepted2026-02-25
dc.date.accessioned2026-03-10T16:16:54Z
dc.date.available2026-03-10T16:16:54Z
dc.date.issued2026
dc.description.abstractZiel dieser Studie war die systematische Untersuchung von Point-of-Care-Biomarkern als diagnostische Indikatoren für die Erkennung und den Ausschluss eines leichten Schädel-Hirn-Traumas (SHT) im Setting einer Notaufnahme unter Verwendung von Eye-Tracking- und Virtual-Reality-Technologie (ET/VR). Die primäre Zielgruppe umfasste Personen, die ein akutes Kopftrauma erlitten hatten und sich innerhalb von 24 Stunden in der Notaufnahme vorstellten. Ziel war es, okulomotorische Biomarker in einer konsekutiven Kohorte von Personen, die einer Gewalteinwirkung von außen ausgesetzt waren, auf ihre Eignung zur Diagnose eines leichten SHT zu untersuchen und die Praktikabilität der Untersuchung mittels ET/VR-Brille in einer Notaufnahme zu testen. Das BG Unfallkrankenhaus Berlin und das BG Klinikum Hamburg nahmen an dieser explorativen, prospektiven, einarmigen Genauigkeitsstudie teil. In diese Studie wurden Personen eingeschlossen, die sich mit Verdacht auf ein leichtes SHT in der Notaufnahme vorstellten und mittels ET/VR-Brille untersucht wurden. Alle weiteren Schritte entsprachen der klinischen Routine (z. B. Entscheidung über eine stationäre Aufnahme, bildgebende Diagnostik usw.). Nach Abschluss der Behandlung wurden die Personen in Subgruppen mit und ohne leichtes SHT unterteilt. Die klinische Diagnose eines leichten SHT wurde in Form einer klinischen Synopse im Konsens zweier unabhängiger ärztlicher Fachpersonen gestellt, die hinsichtlich der Ergebnisse des Indextests (der Untersuchung mit der ET/VR-Brille) verblindet waren. Die Diagnose basierte auf allen klinischen, neurologischen, neurofunktionellen, neuropsychologischen und bildgebenden Befunden. In jedem Fall wurden eine routinemäßige unfallchirurgische und neurologische Anamnese, Untersuchung und Befunderhebung durchgeführt. Alle statistischen Analysen wurden in explorativer Absicht durchgeführt. Die Verwendung der ET/VR-Brille erwies sich als überwiegend unproblematisch. Zwei der 52 analysierten Parameter ließen sich statistisch von einer Zufallsentscheidung unterscheiden. Es konnte jedoch kein Unterschied in den okulomotorischen Funktionen zwischen den beiden Subgruppen festgestellt werden, und es fanden sich keine Korrelationen zwischen den durch die VR-Brille erfassten Parametern und der Erkennung eines leichten SHT. Gegenwärtig kann der Einsatz von VR-Brillen zur Diagnose eines leichten SHT im Rahmen einer Notaufnahme nicht empfohlen werden.
dc.identifier.urihttps://epub.uni-luebeck.de/handle/zhb_hl/3612
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:841-2026031002
dc.language.isode
dc.subjectleichtes SHT
dc.subjectVirtual Reality
dc.subjectEye-Tracking
dc.subjectNotaufnahme
dc.subject.ddc610
dc.titleUntersuchung der Eye-Tracking und Virtual-Reality- Technik mittels VR-Brille in der Diagnostik leichter Schädel-Hirn-Traumata
dc.typethesis.doctoral

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